Michael Schoof

Haus- und Mietverwaltung e.K.

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Coronavirus (COVID-19)


Sehr geehrte Damen und Herren,


aufgrund der aktuellen Gefährdungslage durch das Coronavirus beschränken wir unsere Kontakte, da solche zum allseitigen Schutz möglichst vermieden werden sollen.


I. Keine Eigentümerversammlungen

Wir führen aufgrund der gesetzlichen bzw. verordnungsrechtlichen Vorgaben und Empfehlung derzeit keine Eigentümerversammlungen durch. Allein in Ausnahmefällen, in denen unaufschiebbare dringliche Beschlüsse oder Maßnahmen es erfordern, können Versammlungen unter Beachtung der Sicherheits- und Hygienebestimmungen erfolgen.

Damit Sie jedoch mit Ihren Mietern, sofern Sie Ihr Objekt vermietet haben, abrechnen und auch Ihre Steuererklärung anfertigen können, haben wir die dazu notwendigen Einzelabrechnungen sowie die Bescheinigungen über die „haushaltsnahen Dienstleistungen“ erstellt, die wir Ihnen gesondert übermitteln. Beide sind als vorläufig anzusehen. Eine Beschlussfassung wird dann in der nächsten Eigentümerversammlung erfolgen. Auszahlungen von Guthaben und die Einforderung der Nachzahlungen erfolgen erst nach der Beschlussfassung über die Jahresabrechnung. Weiterhin bleiben die Hausgeldvorauszahlungen unverändert, da der Wirtschaftsplan weiterhin Gültigkeit hat.

Die Eigentümerversammlungen werden anberaumt werden, wenn sich die Gefährdungslage entschärft hat und die durch die Regierung verhängten Schutzmaßnahmen bzw. Empfehlungen aufgehoben werden. Bitte gehen Sie davon aus, dass die Versammlungen ggf. erst im Jahr 2021 stattfinden können.


II. Einschränkung des Publikumsverkehrs

Ferner führen  wir einstweilen keine Ortstermine durch. Wir bitte Sie, einstweilen von direkten Kontakten in unserem Büro Abstand zu nehmen und dieses nicht aufzusuchen.


III. Wir sind für Sie da

Selbstverständlich stehen wir im Übrigen telefonisch, per Email und Post zu Ihrer Verfügung.



IV. Zur Information


A Wohnungseigentumsrecht: Coronavirus


Temporäre Änderungen des WEG wegen der Corona-Krise im Überblick


I. Amtszeit des Verwalters dauert weiter an

Der zuletzt bestellte Verwalter im Sinne des WEG bleibt bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung eines neuen Verwalters im Amt. Es werden die durch den Bestellungsbeschluss und durch die Höchstfristen des § 26 Absatz 1 Satz 2 WEG bestehenden Begrenzungen der Amtszeit außer Kraft gesetzt. Dies gilt für den Fall, dass die Amtszeit des Verwalters zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Vorschrift bereits abgelaufen war, als auch für den Fall, dass sie erst danach abläuft.


II. Wirtschaftsplan gilt weiter

Der zuletzt beschlossene Wirtschaftsplan gilt bis zum Beschluss eines neuen Wirtschaftsplans auch ohne erneute Beschlussfassung fort. Seine Wirkung als Anspruchsgrundlage für die laufenden Hausgeldforderungen bleibt bestehen.

Erst in der nächstfolgenden Eigentümerversammlung wird dann die Jahresabrechnung und ein neuer Wirtschaftsplan beschlossen.

Soweit die Jahresabrechnung für steuerliche Zwecke erforderlich ist, muss der Verwalter diese den Wohnungseigentümern bereits vor der Beschlussfassung zur Verfügung stellen.


III. Befristung der Ausnahmeregelungen

Die Ausnahmen gelten vorerst nur für Versammlungen und Beschlüsse, die im laufenden Jahr stattfinden sollten. Das Bundesjustizministerium wird ermächtigt, die durch die Corona-Krise bedingten Regeln durch Rechtsverordnung bis zum 31.12.2021 zu verlängern, sollte dieses erforderlich sein.


IV. Umlaufbeschluss

Unabhängig können Beschlüsse in der Wohnungseigentümergemeinschaft auch im Wege des Umlaufbeschlusses herbeigeführt werden. Das übersendet der Verwalter allen Eigentümern die Beschlussvorlage, zu der alle Eigentümer schriftlich abstimmen können. Ein Umlaufbeschluss setzt aber für sein Wirksamwerden voraus, dass alle Eigentümer einstimmig zustimmen.



B Mietrecht: Coronavirus

Bei Gewerbeimmobilien können Mieter darüber hinaus die Ursächlichkeit der Zahlungsunfähigkeit damit glaubhaft machen, dass der Betrieb des Unternehmens im Rahmen der Bekämpfung des Coronavirus durch Rechtsverordnung oder behördliche Verfügung untersagt wurde.


II. Wohnungskäufer

Wohnungskäufer, die ihre Kredite nicht wegen der Corona-Krise nicht bedienen können, können die Zahlungen bis zum 30.06.2020 aussetzen. Auch sie tragen die Beweislast für die Ursächlichkeit de Corona-Krise.


III. Vermieter

Vermieter können selbst Kredite stunden, wenn sie laufende Darlehen wegen ausbleibender Mietzahlungen nicht mehr bedienen können. Dies gilt aber nur für Verbraucherverträge, die vor dem 08.03.2020 geschlossen worden sind. Nebenkosten wie Grundsteuer, Energiekosten oder Versicherungen sind weiter zu entrichten.


Ihre Michael Schoof  Haus- und Mietverwaltung





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